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Was bedeutet "etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues"?

Hochzeitsbräuche gehören zu einer Hochzeit wie Braut zum Bräutigam. Sie haben eine lange Tradition und sollen das Brautpaar vor Ärger, Unheil und bösen Geistern schützen. Zudem symbolisieren sie Liebe, Treue, Gesundheit, Wohlstand, Fruchtbarkeit und vieles mehr. Der wohl bekannteste Brauch ist, dass die Braut am Tag ihrer Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen muss.

Warum erklären wir Ihnen gerne.

  • Etwas Altes (alter Schmuck) steht für den alten Lebensabschnitt vor der Hochzeit und meint, dass die Braut ihr altes Leben nicht komplett aufgeben soll.
  • Etwas Neues (Brautkleid) steht für den neuen Lebensabschnitt - das beginnende Eheleben.
  • Etwas Geliehenes (besticktes Taschentuch) am besten von einer glücklich verheirateten Frau - symbolisiert Freundschaft und soll Glück bringen.
  • Etwas Blaues (meist das Strumpfband) symbolisiert die Treue der Ehepartner.

 

 
Welchen Hintergrund hat der Polterabend?

Wie der Name schon sagt, kommt der Polterabend von „poltern“. Hier wird das von den Gästen mitgebrachte Porzellan, vor Betreten des Hauses, zerschlagen. Durch den Lärm sollen die bösen Geister vertrieben werden. Das gemeinsame zusammenkehren der Scherben stellt die perfekte Zusammenarbeit des Paares dar und symbolisiert das Fundament für eine erfolgreiche Ehe auch an schlechten Tagen. Doch Achtung: es dürfen auf keinen Fall Spiegel oder Gläser zerbrochen werden, denn diese bringen ja bekannter Weise sieben Jahre Unglück und Pech.

 
Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied wird von den Freunden des Bräutigams organisiert und meist sehr ausgelassen gefeiert. Heutzutage gibt es aber auch viele Junggesellinnenabschiede, wo die Braut mit ihren Freundinnen feiert. Auch hier kann es unter Umständen sehr ausgelassen zugehen.

 
Welche Rollen spielen Brautjungfern & Brautführer?

Brautjungfern sind auf einer Hochzeit unverzichtbar. Ihrer Kleider sehen dem der Braut recht ähnlich. Auf diese Weise sind die bösen Geister irritiert und wissen nicht wer die wirkliche Braut ist und können somit auch kein Unheil stiften. Um natürlich auch den Bräutigam vor Unheil zu schützen, ziehen die Brautführer ähnliche Anzüge wie der Bräutigam an.

 
Was bedeuten Fruchtbarkeitssymbole?

Der Storch auf dem Dach oder eine gespannte Wäscheleine mit Babystramplern soll eine unmissverständliche Aufforderung an das Brautpaar sein, in der Hochzeitsnacht ja rege zu werden.

 
Warum wird Reis geworfen?

Meist wird das Brautpaar nach der Trauung im Standesamt oder der Kirche mit Reis beworfen. Reis soll die Fruchtbarkeit des Paares symbolisieren. Es ist jedoch ratsam sich vorher mit dem Standesbeamten, dem Pfarrer und dem Brautpaar abzusprechen, denn nicht immer ist dieser Brauch gern gesehen. Man kann den Brauch allerdings auch beliebig abändern. Zum Beispiel mit Blumenblüten, Konfetti, aufsteigenden Luftballons oder Luftblasen.

 

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